Baan Santika History

SANTIKA, die Geschichte dieser Mythischen Oase mitten in Sai Yuan, ist ein
extraordinaeres Resort wie auch seine Gaeste , ein Buch mit Sieben Siegeln,
unerforscht, betoerend, einzigartig, spannend, erfolgreich, dem Absturz nahe, in
kurzen Worten eine Erfolgsstory ohne Ende.

Diese Webseite ist eher ein Dokument, eine Chronik, eine Verschmelzung von einem
breiten Spektrum von Informationen, eher fuer Freunde und Verwandten gedacht
und ist kein uebliches Verkaufshilfsmittel. Ich moechte mit dieser Urkunde meine
Gedankengaenge und der Zustand wie es zu diesem Resort kam hier festhalten.
Meine Soehne Felix und Raffael als bleibende Erinnerung und Gedankenstuetze. Ich
dachte nie im Traum daran mal in der Lage zu sein so ein Geschichtstraechtiges
Dokument zu verfassen.

Santika, ein Traum wird wahr

Alles begann mit einer Idee aber keinem Konzept. Als jung verheirateter und etwas
blauaeuiger Ehemann, eher der Romantiker traeumte ich immer von einem
Haeuschen mit Palmen am Meer. Da meine Frau Rattana eine Einheimische aus
Phuket war lag es natuerlich auf der Hand auf diesem Flecken Paradies ein Stueck
Land am Meer oder mit Meersicht zu erwerben. Nun in den fruehen 80ziger Jahren
war die Bezeichnung Paradies das einzig passende Wort. An meinen haeufigen
Urlauben auf Phuket stand daher der Landkauf immer zuoberst auf meiner Agenda.
Die Urlaubstage waren daher nie relaxed oder geruhsam, es war immer eine innere
Unruhe und Hektik vorhanden, der Drang meinen Traum zu realisiern liess nichts
anderes zu, er trieb mich fast zur Weissglut.
Nun im Jahr 1992 wurden wir fuendig, wir kauften 6 Rai (10,000 sq) in Ao Makham.
Auf einer Krete mit fast uneingeschraenkter 360 Grad Meersicht. Ein Freund von mir
namens Max, Architekt von Beruf vermass das Grundstueck und von da an gab es
kein zurueck mehr, mein Verlangen galoppierte ins Unermessliche. Das Grundstueck
war natuerlich zu gross fuer nur ein Haeuschen am Meer, nun musste es ein kleine
Bungalowanlage oder Resort sein. Die Idee war geboren doch der Geldbeutel hatte
ein anderes Volumen, fuer mich als Teeliebhaber kein Problem, die Devise hiess nun
“abwarten und Tee drinken”! Es vergingen fast unendlich lange 10 Jahre bis unsere
Blutgefaesse wieder in Wallung kamen, unser Grundstueck wurde unter
fadenscheinigen Gruenden von einem Landhai unter den Nagel gerissen. Als Farang
steht man da fast auf verlorenem Posten, ich dachte mit einem Anwalt koennte es
Jahre und Tausende von Franken kosten mit wahrscheinlich geringen oder gar
keinen Gewinnchancen. Wir liessen das fallen aber kaempften auf einer anderen
Ebene mit Erfolg, wir bekamen im Tausch 2 Rai in Rawai und damit konnte ich leben.
Im Englischen gibt es ein Sprichwort “You have to lose to win” und nach dem Motto
gings nun weiter.
Das erste was ich nun machte war das Grundstueck markieren, also eine Mauer
erstellen. Nachher nahm ich Verbindung zu einem Architekten auf. Uebermittelte
ihm meine Wuensche und Gedanken und nach und nach kamen wir der Sache Schritt
um Schritt naeher. Es war aber ein haertes Stueck Arbeit da der Architekt ein
Langschlaefer war und sehr oft Ortsabwesend war.
Auf dem Grundstueck waren 2 einfache Unterkuenfte die von Einheimischen
bewohnt waren, wir liessen sie dort hausen bis zum Spatenstich, was mir mehr
Sorgen oder Schmerzen verursachte war der Zustand das auf dem Grundstueck 2
Durianbaeume und andere Obstbaeume angepflanzt waren. Fuer mich als Durian
Liebhaber war das ein grauenhafter Entscheid diese Baeume zu faellen.
Bei der Planung waren wir nicht sicher ob wir einen Pool oder einen Lotuspond als
Zentrum haben wollten. Als Fan und Anbeter der riesigen Lotusbluete, also ein
naheliegender Entscheid, ein Pool war ja auch kostenintensiver doch schlussendlich
entschieden wir uns fuer einen Swimmingpool. Von Anfang an war klar das fuer mich
nur ein Freesize Pool in Frage kam. Die naechste Frage die sich aufdraengte war
wieviele Einheiten, Haeuser oder Villen. Was fuer ein Resort, gefuehrt wie ein Hotel
oder eher wie eine Pension, zu der Zeit war ja der Gedanke von einem Pflegeheim
oder Altersheim noch nicht so populaer, also musste so oder so eine Rezeption mit
Angestellten Zimmer/Unterkunft gebaut werden, die plannten wir am Anfang auf
der linken Seite. Eigentlich waren 6 Villen ( 4 Einzel und 2 Doppel Haeuser)
vorgesehen doch der Architekt hatte falsche Masse im Kopf (vielleicht auch ein Mass
Bier zuviel) und schlussendlich durch einen Rat von einem anderen Freund namens
Max vor Ort entschieden wir uns fuer 5 groessere Haeuser und ein Doppel Haus
sowie die Rezeption, nebst Angestellten Quartier und Wasserturm. Wie Ihr seht
waren als zwei Freunde namens Max bei meinen Entscheiden beteiligt, das heisst
Max-imaler Erfolg.
Die Plannung war nun abgeschlossen und nun musste ein Baumeister her, zu der Zeit
wurde ja noch nicht so intensiv gebaut wie einige Jahre spaeter, so war es eine
Herausforderung einen guten Backsteinjongleur zu finden. Waehrend dem Tsunami
wurde mein Buero im Holdiday Inn von Asian Trails zerstoert und mein neues Office
in Phuket Stadt wurde dann von Sittipong Chooprajung (Gong) modifiert und
umgebaut, ich lernte ihn als dynamischen und vertrauenswuerdigen Baumeister
kennen, er hatte aber noch nie ein groesseres Projekt gebaut und das war nun seine
Chance und Herausforderung. Ich sprach ihm mein Vertrauen aus und mittlerweile
ist er etwas wie mein Leibbaumeister und hat mit mir viele Projekte und Umbauten realisiert.

Wir fingen Anfang 2005 mit dem Aushub an und damals war ich ja in der Bluetezeit
als Manager bei Asian Trails und die Post Tsunami Zeit war eine deprimierende und
schwierige Zeit, ich war beim Aufbau des Tourismus auf Phuket direkt involviert und
realisierte auch mein erstes eigenes Standbein. Normalerweise war ich zweimal die
Woche auf der Baustelle, vorallem beim Aushub war das ok, nachher musste ich
doch oefters vor Ort sein und je nachdem Aenderungen vornehmen. Es war eine
interessante und erfuellende Zeit, an die ich gerne zurueck denke. Man hoert ja viele
Schauermaerchen apropos Bauen im Land des Laechelns, doch da ich von Geburt auf
eher einen tiefen Blutdruck habe kam das mir nur entgegen. Das Endprodukt darf
sich aufjedenfall sehen lassen. Nun der Bau war erstellt doch die Lunge und das
Herzstueck musste erst noch geschaffen werden, der Garten oder das Landscapping.
Eine Leidenschaft von mir !? da war ich mir nicht so sicher. Ich war zwar ein
Bauernsohn und musste der Mutter oft auch im Garten helfen, ob ich da Ihren
gruenen Finger geerbt hatte, wer weiss! Als gelernter Konditor natuerlich kreativ
und auch im Kopf flexibel und mit vielen Fantasien ausgezeichnet, vielleicht auch da
ich als Junge gerne Kartoons gelesen habe.
Also nichts wie auf nach Nakorn Nayok, ca. 200 km noerdlich von Bangkok gelegen,
dort gibt es unzaehlige Gaertnereien und die meisten Hotel und Resorts in Thailand
decken sich dort mit Pflanzen, Straeuchern und Palmen ein. Ich war ueberwaeltigt
von der Groesse und Breite des Angebots, die naechste Herausforderung war nun
das selektionieren der Pflanzen, Straeucher, Palmen und anderen Baeumen. Ich
hatte ja keinen Plan oder Konzept wusste nur wo ich Palmen haben wollte, natuerlich um denn Pool, ich wollte einen kuehlen Pool, also musste ich Schatten
erzeugen und das geht nur mit grossen schattenspendenden Baeumen oder Palmen.
Die Bestellung gab ich nach Gefuehl auf, im Zweifelsfalle lieber zuviele als zu wenige.
Denke der Garten ist mir gut gelungen und auch das setzen der groesseren
Felsbrocken auch dazu braucht es eine geuebte Technik. Ein Fehler der mir unterlief
und den ich beim naechsten Mal nicht mehr machen wuerde waere der Verzicht auf
jegliche Laubbaeume oder Bambuspflanzen, der Garten waere dann pflegeleichter.
Nun beim Viman sieht man das Resultat deutlich, doch den Charakter des tropischen
Garten/Dschungels kriegt man eben nur mit einer gewissen Mischkultur aus den
verschiedenen Komponenten.
Es folgte eine Reise mit dem Pick-up nach Chiang Mai um Furniture, Gemaelde,
Accessories und Buddha Images zu selektionieren, eine spannende und interessante
Erfahrung. Auf dem Rueckweg ein kurzer Halt in Ratchaburi um Toepfe, Keramik und
andere Raritaeten zu kaufen. Alles musste passen und die Zeit draengte, Ich hatte
bereits die ersten Reservationen und vieles musste noch arrangiert und bestellt
werden. Angestellte zum Beispiel, ich hatte Glueck und konnte die Schwester einer
Angestellten von Asian Trails die Deutsch sprach ueberzeugen bei mir zu arbeiten,
sie brachte noch eine Kollegin mit. Zudem stellte ich noch einen Burmesischen
Gaertner mit Frau ein. Also 4 Angestellte fuer 7 Einheiten, Verhaeltnisse wie im Le
Meridien, “der Gast ist Koenig”. Fruehstueck servierten wir dazu auch noch, ja es
war ein richtiges Boutique Resort. Nostalgie!! In der Zwischenzeit hat sich einiges
geaendert.
Etwas wichtiges noch, die Entstehung des Namens “Santika”, nicht einfach die Wahl
eines geeigneten und passenden Namens fuer das Resort zu finden, es musste ja all
die Eigenschaften und Faktoren dieses Idyll beinhalten und vereinen. Eine Oase, Insel
der Glueckseeligkeit, Tropische Ambiente und Ambiance unter einen Hut zu bringen,
es dauerte auch fast eine Ewigkeit bis ich fuendig wurde. Es half mir wie so oft der
Zufall und meine Kreavitaet. Als Manager von Asian Trails hatte ich ein Meeting mit
einer charmanten Salesperson vom Marriott Resort an der Mai Khao Beach. Ihr
Name war Santika. Der Name gefiel mir auf Anhieb, er hatte was undefinierbares
etwas spirituelles in sich. Als mir dann die Bedeutung dieses Namens bewusst
wurde, war mir sofort klar, so musste mein Traum genannt werden. Santika gleich
Tranquility, Stille, ein Ort zum entspannen, meditieren, los lassen und einfach zu sich
zu finden.
Im Jahre 2010 habe ich das Gebaeude wo die Rezeption plaziert war um- und
ausgebaut, es entstanden ein Zweizimmer Unit und ein huebsches Studio. Dabei
mussten 2 grosse Foxtailpalmen umgepflanzt werden, sie ueberstanden den Umzug
problemlos. Vorne beim Eingang hatte ich einen Wasserfall, auch der musste leider
weichen., es war so etwas wie der ruhende Pol in der Anlage, fliessendes Wasser hat
eben schon seine Wirkung.
Jahr fuer Jahr verbesserte und upgradete ich den Standart vom Santika, renovierte
und baute um. Gedeckte Parkplaetze, Automatisches Tor beim Eingang, Neue
Pflanzen oder Palmen, meistens selber gezogene aus unserer Nursery in Phuket
Stadt, meine Frau Rattana hat da ein Talent entwickelt um aus Samen oder Kernen
riesige Baeume oder Palmen zu kultivieren. Im Jahre 2017 kam dann noch ein neues Unit dazu.

Die Toiletten der Karma Villen wurden vergroessert und bei dieser
Gelegenheit kam mir der Gedanke aus einer I-Form ein L zu machen, das ergab dann
die Himaphan Villa. Die kann nun als Einzel oder als 2 Zimmervilla mit der Karma Villa
zusammen vermietet werden. Habe also nun eine Option mehr.
Das mystische Santika floriert und ist mit einigen Langzeiturlauber bestends besetzt
und mit weiteren Stammgaesten die alle Jahre wieder ins Idyll von Sai Yuan
einziehen und den Urlaub dort verbringen.